Gemeinsame Erklärung | Finanzierung von Miteinander e.V. sichern und Angriffe auf die Arbeit gegen Rechtsextremismus beenden

Als Bündnisse und Initiativen gegen Rechts in Sachsen-Anhalt verfolgen wir entsetzt die Auseinandersetzung um Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. Wir stellen uns klar und deutlich hinter Miteinander e.V. Der Verein betreibt in Sachsen-Anhalt unter anderem die Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt, Regionale Beratungsteams, Radikalisierungsprävention im Strafvollzug sowie die Arbeitsstelle Rechtsextremismus. Weiterlesen

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Lesung mit Wolfram Adolphi: HARTENSTEIN, Band 2: Im Zwielicht der Spuren

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Das Bündnis Merseburg für Vielfalt und Zivilcourage lädt anlässlich der Ausstellung „Treblinka – Hölle auf Erden“ zur Buchlesung mit Wolfram Adolphi.

Datum: 16. Mai 2018
Uhrzeit: 18:00
Ort: Willi-Sitte-Galerie, Domstraße 15, Merseburg

Wolfram Adolphi wurde 1951 in Leuna geboren. Die Geschichte seiner Familie ist eng mit der Region verbunden. Im Jahre 2013 beschlossen der Senat der Hochschule Merseburg und der Stadtrat Merseburg, eine Straße auf dem Hochschulgelände nach seinem Großvater Günther Adolphi zu benennen. So sollten dessen Leistungen bei der Entwicklung der chemischen Verfahrenstechnik in der DDR gewürdigt werden. Jetzt – so meldet es die Presse – wird die Benennung wohl wieder rückgängig gemacht werden. Günther Adolphi war von 1943 bis Januar 1945 als leitender Ingenieur am Bau des I.G.-Farben-Werkes in Auschwitz-Monowitz beteiligt. Weiterlesen

20. Nov. 2017: Geleakt! Aus dem Innenleben der AfD

Szenische Lesung und Diskussion: Erstarken des Rechtspopulismus – was tun?

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Am 19. Juni 2017 wurde das What’sApp-Protokoll* der sachsen-anhaltischen AfD veröffentlicht. Es gewährt tiefe Einblicke in das Innenleben einer Partei, die auf dem Weg zum parlamentarischen Stühlerücken – oder wahlweise zur „Machtübernahme“ – schon viele Wandlungen durchlebt hat. Und noch immer ist sie auf der Suche nach etwas, das Einigkeit und Halt verspricht, innerparteilichen Zwist befriedet und nach außen Geschlossenheit demonstriert. Über die sich ständig wiederholende Beschwörung von Feindbildern und Untergangsszenarien, über den ritualisierten Gebrauch von Emojis, Artikeln und Videos schufen sich die Mitglieder des Chats einen Raum des ungestörten Fabulierens – und Streitens. Weiterlesen

17. Juni 2017: Hand in Hand für Vielfalt

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Am 17. Juni 2017 lädt das „Bündnis Merseburg für Vielfalt und Zivilcourage“ ab 13 Uhr zu mehreren Aktionen auf dem Bahnhofsvorplatz. Die Bürger der Stadt Merseburg und Umgebung sind eingeladen, ihren Picknickkorb mitzubringen und in gemütlicher Runde ins Gespräch zu kommen. Wir wollen gemeinsam Ideen entwickeln, das Leben in der Region im Sinne von Demokratie, einem solidarischen Miteinander und gegenseitigem Respekt zu gestalten.

Schwerpunkt der Veranstaltung wird die Menschenkette rund um den Bahnhof sein. 14:30 Uhr geht es los. Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, mit bunten Tüchern die Vielfalt des Zusammenlebens zu zeigen. Ab 15 Uhr lässt das Bündnis den gemeinsamen Nachmittag bei einem Konzert der Merseburger Band „The Crashing Dishes From Outer Space“ ausklingen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme und auf anregende Gespräche.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier (PDF).

Bündnis Merseburg für Vielfalt und Zivilcourage

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Wer sind wir?

Grundlage unseres Handelns sind die Unantastbarkeit der Menschenwürde und die unveräußerlichen Menschenrechte, die von der Freiheit und Gleichheit des Einzelnen ausgehen.

Unser Bündnis besteht aus Menschen, die sich als engagierte Einzelpersonen oder VertreterInnen von Einrichtungen und Institutionen bei uns einbringen. Unser Ziel ist es, uns mit ganzer Kraft für Demokratie, Vielfalt, Dialog, Integration und ein solidarisches Miteinander zu engagieren.

Gefahren für unsere offene Gesellschaft

Rund um den 17. Juni finden in Merseburg seit vielen Jahren Demonstrationen statt, mit denen Neonazis versuchen, den 1953 ausgesprochenen Wunsch vieler Menschen nach Freiheit und Demokratie für ihre Sache zu missbrauchen. Unzählige Male wurde in der Stadt die Stele für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma geschändet. Dies war der Ausgangspunkt für die Gründung des Bündnisses „Merseburg gegen Rechts“, aus dem wir hervorgegangen sind. Weiterlesen